Das Bundeskleingartengesetz, das seit 1990 auch für die 5 neuen Bundesländer gilt, stellt den Rahmen dafür das Kleingartenwesen. Es definiert genau, was ein Kleingarten ist, im Unterschied etwa zur Datscha.

Das Grundanliegen des Kleingartengesetzes war es, auch Menschen mit geringerem Einkommen eine Erholung im Grünen zu ermöglichen. Auf dem Gebiet der ehemaligen DDR waren Kleingarten jedoch jahrzehntelang nicht die Bundeskleingartengesetz unterworfen.

Deshalb hat sich dort eine andere rechtliche Situation entwickelt, die nunmehr, durch die Wirkung des Bundeskleingartengesetzes, Probleme bereiten kann. Beispielsweise sieht das Bundeskleingartengesetz eine maximal erlauben Größe von 24 m² zu. In der DDR gab es dazu keine Begrenzung, genehmigt wurden glauben bis 40 m². Diese sind nun auch in den Kleingarten vorhanden und widersprechen somit dem Bundeskleingartengesetz.

Auch andere Regelungen des Bundeskleingartengesetz stehen diametral der Praxis in der ehemaligen DDR entgegen. Beispielsweise sieht das Bundeskleingartengesetz vor, dass in der Laube weder Wasser noch Strom vorhanden sein darf. In der DDR gab es dazu höchstens Versorgungsprobleme, aber keine Beschränkungen. (mehr …)