Ein Garten, den man schon über Jahre hinweg hegt, und pflegt, ist schön, aber auch hier ist manchmal eine Veränderung von Nöten. Die Beete gefallen nicht mehr, und an den Pflanzen hat man sich übergesehen, die Heide ist vertrocknet, und der Geräteschuppen steht kurz vor einem Kollaps.

Spätestens jetzt braucht der Garten eine rundum Erneuerung. Bevor man aber loslegt, sollte man sich unbedingt Gedanken machen, über das, was man gern haben möchte, und was nicht.

Zuerst kommt die Planung!

Zur Grundausstattung eines jeden Gartens gehören Blumenflächen, damit es schön bunt, und nicht so trist wird. Ein Komposter sollte nicht fehlen, und ein neuer Geräteschuppen wäre auch nicht schlecht. Natürlich darf ein Stellplatz für die Möbel nicht fehlen, und in die Ecke könnte ein kleiner Teich passen.

Bevor der erste Spatenstich getan wird, sollte eine genaue Skizze angefertigt werden, wo was stehen soll, und vor allem, ob es da sinnvoll ist. Der Garten sollte bewusst gestaltet werden, und so ist auch zu überdenken. Dass ein Komposter nicht zu auffällig platziert wird, oder dass die Möbel nicht den ganzen Tag der prallen Sonne ausgesetzt sind, wenn man sich auf ihnen ausruhen will.

Von Grund auf neu!

Zuerst muss natürlich alles Alte verschwinden, dass macht am besten eine Gartenfirma, das ist sinnvoll, denn diese entsorgt gleich das alte Grünzeug. Danach wird kräftig eingekauft, Pflanzen, Sträucher, Blumenzwiebel, und alles, was das Gartencenter so hergibt. Bei dem Rasen hat man es relativ einfach, Rollrasen, heißt das Zauberwort. Der Vorteil: Er ist gleich da, und muss nur ordentlich gewässert werden, damit er schnell anwächst.

Ein kleiner Geräteschuppen wird zusammengebaut, damit alles Gerät, trocken, und sicher steht. Regale, und Haken schaffen Platz für Handschuhe und Gartenscheren. Pflanzen, und Sträucher werden zuerst in ihrem Plastiktopf dorthin gestellt, wo man sie gerne haben möchte, dann kann sich jeder ein Bild machen, ob es Sinn macht, und das Gesamtbild stimmt. Erst dann werden sie eingepflanzt.

Ist der Garten dann so umgestaltet, wie man es vor seinem geistigen Auge gesehen hat, ist es eine Freude auf den nächsten Sommer zu warten, und bis dahin neue Ideen zu entwickeln.